Aktuelles rund um den SVC

Kurze Spielzeit für SVC-Mannschaften

Saisonrückblick der Nordhäuser Volleyball-Teams

 

Nach dem ungewöhnlichen abrupten Ende der Saison 2019/2020 vor ziemlich genau einem Jahr wurde der Spielbetrieb beim Südharzer VC in der zurückliegenden Spielzeit noch kurioser. Während der Auftakt im September und Oktober noch fast reibungslos und ohne größere Schwierigkeiten von statten ging, wurde der Spielbetrieb ab November komplett eingestellt und am 11.Februar zunächst in der Thüringenliga und wenig später auch in der Regionalliga die Saison vorzeitig abgebrochen. Somit haben sowohl die Damen als auch die Herren ihr Saisonziel Klassenerhalt auf merkwürdige und wohl einmalige Weise erreicht. Derzeit sind die Planungen und Vorbereitungen für die Saison 2021/2022 bei der Damen- und Herrenmannschaft des Südharzer Volleyballclubs bereits in vollem Gange.

Bis dahin ist seitens des Thüringer Volleyball-Verbandes ein „Sommerliga Re-Start Volleyball 2021“ mit Quattro-Mannschaften in der Halle und im Sand geplant. Dafür laufen derzeit ebenfalls die Gespräche mit allen Beteiligten zwecks Ausrichtung eines oder mehrerer Turniere sowie welche Nordhäuser Mannschaften daran freiwillig teilnehmen wollen.

Als Aufsteiger und ohne Vorbereitungsspiele starteten die Herren als Außenseiter in die Regionalliga Ost, was in den ersten Partien durch schwankende Leistungen auf dem Parkett für jedermann sichtbar wurde. Parallel dazu zeigte sich aber ab dem ersten Spiel laut Trainer Michal Gryga: „Das der SVC in der Liga keine Laufkundschaft ist und jeden Gegner herausfordern kann.“ So stabilisierte sich die Leistung im Laufe der Hinrunde immer weiter auf hohem Niveau, sodass im letzten Spiel in einer wahren Schlacht am hohen Netz gegen den Klassenprimus aus Delitzsch über alle drei Sätze lediglich ganze neun Zähler den Unterschied machten. Danach machte die Corona-Pandemie weitere Erfolge unmöglich.

Noch turbulenter ging es in den letzten Monaten bei den SVC-Mädels zu, Kapitän Madlen Trümper nannte es: „Eine Saison zum Vergessen.“ Das sich drehende Trainerkarussell brachte von Beginn an Unsicherheit in die Mannschaft, darüber hinaus stand kaum einmal der komplette Kader bei den Punktspielen zur Verfügung. Als wäre sie nie weg gewesen konnte Christin Feitsch bei ihrem Comeback direkt an vergangene Zeiten anknüpfen, dennoch machte sich das Fehlen einer erfahrenen Adriane Grunig und die Verletzung des Kapitäns auf dem Spielfeld bemerkbar. Ebenso konnte der Nachwuchs nicht wie gewünscht integriert werden, einige junge Spielerinnen werden nach ihrem Schulabschluss möglicherweise nicht mehr ins SVC-Trikot schlüpfen. Unter diesen Vorzeichen verliefen die ersten Partien durchwachsen, als der Knoten mit einem 3:0 Erfolg in Altenburg geplatzt war, verhinderte die Einstellung des Spielbetriebes eine weitere Aufholjagd. Im Moment halten sich die Damen über gemeinsame Online-Fitnessprogramme in Form, alle Nordhäuser Akteure trainieren darüber hinaus auch individuell entsprechend der geltenden Vorschriften.

Auch im Nachwuchs ist eine Sommerliga geplant, in den verschiedenen Altersklassen sollen  nach den Osterferien Mitte April die ersten Spiele auf Landesebene stattfinden. Darüber hinaus ist vorbehaltlich der weiteren Entwicklung auch die Durchführung von Regional- und Deutschen Meisterschaften in den verschiedenen Altersklassen vorgesehen.  

Artikel vom 4. März 2021