Spielbericht vom 22. Januar 2022

VC Blau-Weiß Gebesee — SVC Damen I 3:0
Spieltag:
22. Januar 2022, 11:00
Spielort:
Gebesee
Thüringenliga Damen
Saison 2021/22

SVC Damen starten ins neue Jahr

Am Samstag konnten die Nordhäuser Schmetterlinge das erste Mal seit zwei Monaten ein Punktspiel in der Thüringenliga bestreiten. Beim Auswärtsspiel in Gebesee gab es für die in Minimalbesetzung mit sechs Spielerinnen angetretenen Südharzer Gäste keine Geschenke, mit einem 0:3 trotz ansprechender Leistung musste die Heimreise angetreten werden. In der wenig aussagekräftigen Tabelle rangiert der SVC im Mittelfeld und liegt auf Platz sechs.

Die ersten Spielzüge im Jahr 2022 verliefen überaus vielversprechend, in der Anfangsphase erspielte sich die Gryga-Sechs eine 8:6 Führung. In der Folge wackelte jedoch die Annahme der Nordhäuser Damen immer wieder, was neben der fehlenden Spielpraxis auch der ungewohnten Aufstellung geschuldet war. Der 8:14 Rückstand erwies sich als zu groß, zwar wurde bis zum Satzende auf einem Niveau mit den Gastgeberinnen agiert, auf mehr als 17:25 konnte jedoch nicht mehr verkürzt werden. Ab dem zweiten Abschnitt waren Kapitän Janine Müller-Buntfuß, Adriane Grunig, Nina Liebald, Michelle Klante, Katharina Heinrich und Laura Pezely dann endgültig auf Betriebstemperatur, mit der nötigen Präzision und Härte im Aufschlag wurde der Kontrahent jetzt immer wieder vor neue Probleme gestellt. Umgehend wurde die Partie völlig offen gestaltet und eine 15:13 Führung erkämpft. Eine acht Punkte Serie vom SV BW Gebesee machte dann wenig später alle Träume auf einen Satzgewinn zunichte, nach 26 spannenden Minuten gingen die SVC Ladies mit 21:25 als zweiter Sieger vom Spielfeld. Es brauchte einige Minuten um sich davon zu erholen, bis dato war der Kontrahent aus dem Thüringer Becken bereits auf 3:10 enteilt. Anschließend agierten beide Mannschaften erneut auf einem Level, auf Seiten des SVC fehlte es in den entscheidenden Momenten an der nötigen Durchschlagskraft um die eigenen Aktionen mit einem Punktgewinn abzuschließen. Der Abstand zum Gegner konnte bis zum Schlusspfiff nach 74 Minuten zwar gehalten, am Endergebnis von 18:25 konnte jedoch nichts mehr geändert werden. 

Trainer Gryga zog dennoch am Ende ein positives Fazit: „Es hat Spaß gemacht den Mädels von außen beim Spiel zuzuschauen, sie haben unter den Bedingungen mit Corona-Spielpause und Minimalbesetzung eine ansprechende Leistung gezeigt.“

Die Pandemie wird auch den weiteren Saisonverlauf beeinflussen, ob die nächste Partie in der kommenden Woche beim VC Gotha stattfindet, entscheidet sich nach Absprache mit allen Beteiligten erst in den kommenden Tagen.