Spielbericht vom 2. Oktober 2021

SV 1860 Oberweißbach — SVC Damen I 3:0
Spieltag:
2. Oktober 2021, 11:00
Spielort:
Oberweißbach
Thüringenliga Damen
Saison 2021/22

Auch im zweiten Spiel der noch jungen Saison in der Thüringenliga waren die Volleyballerinnen des Südharzer VC auswärts gefordert. Im Thüringer Wald gab es beim SV 1860 Oberweißbach für die Nordhäuser Schmetterlinge diesmal nichts zu holen, mit einem schmerzlichen 0:3 mussten sie die Rückreise in den Norden Thüringens antreten. In einer recht verzerrten Tabelle liegen die SVC Mädels nach zwei Spieltagen auf Platz 12, der Abstand nach oben ist gering und die direkte Konkurrenz fast gleichauf.

Wie bereits in der Vorwoche trat nur ein Miniaufgebot von sieben Spielerinnen die lange Reise an, nach wie vor macht das fehlende gemeinsame Training und ein daraus resultierender Trainingsrückstand infolge Corona der Mannschaft zu schaffen, darüber hinaus standen einige Damen aufgrund anderweitiger familiärer Verpflichtungen nicht zur Verfügung. Davon war zu Beginn nichts zu spüren, bis zum 7:7 zeigten alle Nordhäuserinnen eine solide Leistung. Die kurzfristig nach Krankheit und nur drei Trainingseinheiten zurückgekehrte Zuspielerin Corinna Hesse machte ein super Spiel und servierte Pässe wie im Bilderbuch. Urplötzlich schwang dann der Fehlerteufel das Zepter, immer wieder schlichen sich Unsicherheiten und kleine Fehler insbesondere in der Annahme ein, im Schnelldurchgang sahen sich die Gäste mit einem 7:15 Rückstand konfrontiert. Auch die folgende Auszeit brachte keine entscheidende Wendung der Partie, wenngleich mit vollem Einsatz um jeden Ball verbissen gekämpft und die Ballwechsel länger wurden konnte der Verlust des ersten Satzes nicht verhindert werden. Im zweiten Abschnitt herrschte fast Duplizität der Ereignisse. Nach guter Anfangsphase wo das wirkliche Leistungsvermögen jeder einzelnen SVC Spielerin sichtbar wurde, kam mit zunehmender Spieldauer erneut wieder Unsicherheit in die Spielaktionen. So konnten die Gastgeberinnen auf und davonziehen, obwohl kein Spielzug vorzeitig verloren gegeben wurde gelang es nicht dem Satz noch einmal die entscheidende Wendung zu geben. Auf der Schlussetappe kamen die Südharzer Damen direkt zu Beginn von der Siegerstraße ab (1:5). Auch davon zeigten sich Spielkapitän Adriane Grunig, Katharina Heinrich, Michelle Klante, Maja Esther, Anna Steinmetz und Nina Liebald keinesfalls entmutigt und zeigten bis zum Ende der Partie nach exakt 60 Minuten die beste Leistung des Tages. Auch wenn diese an jenem Samstag nicht zum Erreichen eines Satz- oder Punktgewinns ausgereicht hat, so sah Interimstrainerin Madlen Trümper doch zahlreiche positive Ansätze und gute Spielzüge und brachte es mit dem Zitat: „Trainingsrückstand zeigt sich deutlich“ auf den Punkt. Daran wird bis zum ersten Heimauftritt in der kommenden Woche intensiv gearbeitet, mit Unterstützung der eigenen Fankulisse sollen dann die ersten Erfolgserlebnisse bejubelt werden.