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Südharzer Volleyballclub Nordhausen e. V.

Herzlich Willkommen beim SVC e. V.

40 Jahre Volleyballgeschichte – von der BSG Aktivist Nordhausen zum Südharzer Volleyballclub Nordhausen e.V.

In diesem Jahr begeht der SVC Nordhausen sein 20-jähriges Jubiläum.
Im April 1996 gründeten die Volleyballer einen eigenen Verein - den Südharzer Volleyball Club Nordhausen e.V. (SVC), um neue Herausforderungen anzunehmen. Doch die Geschichte erfolgreichen Volleyballs begann bereits 20 Jahre früher. Es ist an der Zeit, die vielen Geschichten, Episoden und Erinnerungen an unvergleichliche Volleyballspiele einschließlich der jeweiligen gesellschaftlichen Umstände zu sammeln und für die Nachwelt zu erhalten. In einer mehrteiligen Chronik werden 40 Jahre Volleyballgeschichte niedergeschrieben. Im August wird sich die Volleyballfamilie zu einer Jubiläumsfeier versammeln.
1975 wurde „von oben“ der Beschluss gefasst, die BSG Aktivist Nordhausen mit dem Trägerbetrieb VEB Schachtbau zu einer „Groß-BSG“ auszubauen. Mit der Bildung der Sektion Volleyball begann 1976 die leistungsorientierte Entwicklung im Nordhäuser Volleyball. Über die Stationen der Bezirksliga und DDR-Liga wurde 1986 der Aufstieg in die höchste Spielklasse der DDR - die Oberliga - unter dem Trainer Hendrik Kuntz geschafft. Hinter den Sportclubs aus Leipzig, Berlin und Schwerin wurde Nordhausen die beste „BSG Mannschaft“, die mit ihren tollen Spielen die Sporthalle der Käthe- Kollwitz- Schule zum „Überlaufen“ brachte.
Durch das Erreichen des 4. Platzes in der Oberligasaison 1989/90 unter dem Trainer Karl-Heinz Steglich konnten die damaligen Aktivist-Volleyballer ihren größten Erfolg erringen. Sie waren qualifiziert für den CEV-Europapokal. Nach Siegen über die Schweizer Spitzenmannschaft aus Lugano scheiterte man erst am späteren Finalisten Petrarca Padua aus Italien.
1990/91 war die letzte Saison des DDR-Volleyballs. Und alle wollten in die 1. oder zumindest in die 2. Bundesliga. Dem Engagement von Karl-Heinz Steglich, Rainer Pfennig, Gerd Störmer Eberhard Karch, Jürgen Thiel u. a. ist es zu danken, dass aus der Volleyballmannschaft der BSG Aktivist eine schlagstarke Mannschaft des SSV Nordhausen wurde.
Im Jahr 1991 gelang der Aufstieg in die gesamtdeutsche 2. Bundesliga.
Im April 1996 gründeten die Volleyballer einen eigenen Verein - den Südharzer Volleyballclub Nordhausen e.V. (SVC), um neue Herausforderungen anzunehmen.
Durch das tragische Busunglück auf der Rückfahrt vom Punktspiel in Rüsselsheim am 02.02.1997 in Göttingen wurde die erfolgreiche Arbeit jäh gestoppt. Die gesamte Mannschaft wurde zum Teil schwer verletzt, so dass der Meisterschaftsspielbetrieb komplett für die Rückrunde abgesagt werden musste. Der Zuspieler Michal Gryga, erst im September 1996 verpflichtet, ist seit diesem Tag querschnittsgelähmt.
Im Januar 1998 wurde die Wiedigsburghalle mit dem DVV-Pokalfinale von den Volleyballern eingeweiht. Im selben Jahr organisierte der SVC Nordhausen auch das erste Volleyball-Länderspiel in Nordhausen. Die Nationalmannschaften aus Deutschland und den USA fühlten sich im Südharz richtig wohl.
Es folgten Jahre mit Höhen und Tiefen, wechselnden Spielern und Trainern.
2001 gewannen die SVC-Senioren in der Alterskasse Ü 43 in Ratingen sensationell den Titel „Deutscher Meister der Senioren Ü 43“. Weitere Titel sollten folgen.
Am 14. August 2001 kam das unerwartete, jähe Ende der Bundesliga-Ära des SVC. Aus wirtschaftlichen und personellen Gründen wurde die Mannschaft aus der 2. Bundesliga zurückgezogen. Der damals mittelfristig angestrebte Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga sollte ein bis heute unerfüllter Traum bleiben.
Doch auch nach dem Rückzug der 1. Mannschaft aus der 2. Bundesliga ist die Geschichte des Südharzer Volleyballclubs nicht zu Ende. Zwar bedeutete der Rückzug das Ende des höherklassigen Volleyballs in Nordhausen, aber auch in der dritthöchsten deutschen Spielklasse, der Regionalliga, gab es spannende und hochklassige Matches. Außer der Regionalligamannschaft bot auch die „Zweite“ des SVC als Reservekader und Spitzenteam in der höchsten Thüringer Spielklasse, der Thüringenliga, immer beste Volleyballkost. Die Senioren des Vereins belegen Spitzenplätze bei den Landes-, Regional- und Deutschen Meisterschaften. Und auch die Damenmannschaft und die Jugendmannschaften sind wichtige Elemente im Südharzer Volleyballverein. 2016 wurde der SVC als Nachwuchsstützpunkt des TVV berufen. Als Stützpunkttrainer sind Karl-Heinz Steglich und Alexander Metelski eingesetzt.
Nach dem Abstieg in die Thüringenliga 2009 kamen Jahre, in denen die SVC-Erste nie ganz oben angreifen konnte. Erst im Jahr 2016 gelang der Wiederaufstieg in die Regionalliga. Der SVC wird mit neuem Schwung den Fans gute Volleyballkost bieten.
Und dass der Verein auch in Volleyball-Deutschland einen guten Ruf hat, beweisen die Länderspiele, die im Auftrag des Deutschen Volleyballverbandes in Nordhausen ausgetragen wurden: 1998 –USA, 2001 –Japan, 2002 – Griechenland, 2008 – China, 2009 – Spanien, 2010 – Russland, 2012 – Spanien, 2013 – Italien, 2014 – USA und 2014 das erste Frauen-Länderspiel im Rahmen der CEV Volleyball European League gegen Griechenland.

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