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Südharzer Volleyballclub Nordhausen e. V.

Spiel-Bericht - Thüringenliga - Herren

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Marathon ohne Happy End

Spiel TU Ilmenau-SVC
am 03.11.2018 - 11:00
Ergebnis 3:2 Spielort

Ilmenau

Direkt eine Woche nach dem klaren Erfolg über den SV TU Ilmenau wollte es der Spielplan das beide Teams zum Rückspiel bereits am fünften Spieltag erneut gegeneinander antraten. Im Gegensatz zur Hinspiel wurde die Partie zu einem wahren Krimi mit hart umkämpften Sätzen, erst nach über zwei Stunden zogen die Südharzer nach der vollen Distanz mit 2:3 denkbar knapp den Kürzeren. In der Tabelle liegen die SVC Männer weiterhin auf Platz drei, bei lediglich drei Punkten Rückstand auf die Spitze liegt alles noch dicht beieinander.

Das wiederum infolge Verletzungen umgestellte und verjüngte Team um Coach Alexander Metelski lieferte beim direkten Konkurrenten um die Podestplätze der Thüringenliga eine teils sehr gute Leistung ab, hatte bei den Big-Points aber das nötige Quäntchen Glück nicht auf seiner Seite. Zum Anpfiff agierten beide Teams im ersten Satz zunächst gleichauf, mit zunehmender Spieldauer konnten sich die Ilmenauer etwas absetzen und sahen bei 22:17 schon fast wie der sicherere Sieger aus. Dann folgte eine furiose Aufholjagd, selbst beim 22:24 steckte der SVC nicht auf und trug so seinen Teil zu einem wahren an Spannung kaum zu überbietenden Krimi bei. Nachfolgend kam es zu einem Marathon um den Sieg im ersten Satz, insgesamt 12 mal konnte ein Satzball abgewehrt werden, nach rekordverdächtigen 41 Minuten fiel die Entscheidung jedoch äußerst unglücklich, 38:40 zugunsten der Gastgeber.
Davon noch sichtlich beeindruckt musste kurze Zeit später auch der zweite Abschnitt den Ilmenauern überlassen werden (17:25).
Auch auf der dritten Etappe war lange Zeit kein Sieger auszumachen (18:18), mit ordentlich Wut im Bauch und erstklassiger kämpferischer Leistung kamen die Nordhäuser 25:22 zurück ins Spiel.
Dadurch zusätzlich beflügelt legten Kapitän Chris Kampmeyer, Gregor Hesse, Willy Suhr, Paul Weska, Eric und Jonas Laude, Chris Kutza, Libero Jaspar Gemperlein und Rückkehrer Tobias König im vierten Abschnitt noch einen Zahn zu und glichen am Ende 25:19 nach Sätzen aus.
Im folgenden Tiebreak gingen dem SVC dann allmählich die Kräfte aus, nach der intensiven und anstrengenden Aufholjagd wurden beim 5:8 letztmalig die Seiten gewechselt. Auch danach gaben sich die Nordhäuser nicht auf und kämpften verbissen um jeden Ball, trotzdem konnten sie das Ruder nicht noch einmal herumreißen und gingen nach 138 dramatischen Minuten als zweiter Sieger vom Feld (10:15).
Jetzt bleiben den SVC Männern zwei Wochen Zeit die Ereignisse zu verarbeiten, am nächsten Spieltag treten die Nordhäuser beim Geraer VC an.

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