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Südharzer Volleyballclub Nordhausen e. V.

Spiel-Bericht - Thüringenliga - Herren

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Nur die halbe Miete für den SVC

Spiel SVC Nordhausen-HSV Weimar
SVC Nordhausen-VSV Gößnitz

am 16.01.2010 - 13:00
Ergebnis 2:3
3:1
Spielort

Wiedigsburghalle

SVC Nordhausen - HSV Weimar 2:3
SVC Nordhausen - VSV Gößnitz 3:1

Die Nordhäuser Volleyballer gingen beim dritten Punktspiel-Doppel der Thüringenliga erneut ohne Maximalerfolg vom Parkett.
Mit dem HSV Weimar und der VSG Gößnitz stellten sich zwei Kontrahenten der unteren Tabellenhälfte in der Wiedigsburghalle vor.

Völlig überraschend nahm der Tabellen-Zehnte aus der Goethestadt mit dem 3:2 (20, 21, -23, -23, 12) nach knapp zwei Spielstunden die Siegpunkte mit nach Hause. Im zweiten Match des Tages musste dann der Tabellen-Neunte Gößnitz beim Nordhäuser 3:1 (16, 17, -23, 20) die Segel streichen. Den erhofften und durchaus möglichen Doppelsieg versiebten die Südharzer selbst. Instabilität der SVC-Akteure kann als Hauptursache für die unerwartete Klatsche gegen Weimar gelten. Zudem musste Spielertrainer Dominik Rieger mit Mini-Besetzung und wenig Verständnis der Schiedsrichter auskommen.
Berufsbedingt kam Matthias Gäpler verspätet in die Halle. Obwohl im Spielprotokoll aufgeführt, ließen die Unparteiischen einen Einsatz des Nordhäuser Angreifers im Verlauf des Matches nicht zu. Ebenso hätten in strittigen Spielsituationen die Entscheidungen auch andersherum fallen können. So bestimmte in der Nordhäuser Spielhälfte weniger das durchaus
vorhandene Können, sondern der Fehlerteufel und fehlendes Fingerspitzengefühl der Akteure außerhalb des Spielfeldes das
Parkettgeschehen. Besonders nachhaltig schlug der Fehlerteufel mit vielen Fehlaufgaben und beim Auslassen zahlreicher Angriffs- und Blockchancen zu. Den Test zur Podest-Tauglichkeit bestand der SVC im Auftaktspiel gegen Weimar nicht. Für Lichtblicke sorgten allerdings die Neuzugänge René Schüler, Tobias König und Christoph Schmidt.

Im zweiten Match gegen Gößnitz bewiesen die Südharzer Netz-Recken dann die erforderliche Betriebstemperatur.
Michael Feitsch und Giso Gewalt dirigierten im Wechsel das Zuspiel. Matthias Gäpler, Daniel Gropp und mit Markus Sauer
der vierte Liga-Neuling agierten im Außenangriff. René Schüler und Sören Klause spielten über die Netzmitte in Angriff und Block. Der Coach sicherte als Libero die Ballannahme. In den ersten beiden Durchgängen flutschten die Aktionen wie am Schnürchen. Rücknahme des Tempos ließ den Kontrahenten im dritten Abschnitt durchatmen. Leichtfertigkeiten produzierten
individuelle Fehler. Die Südharzer gerieten ins Hintertreffen. Sechs Fehlaufgaben und vergebene Angriffsmöglichkeiten kratzten am Selbstbewusstsein. Nach 23 Minuten bejubelten die Gäste ihren ersten Satzgewinn. Weitere Gastgeschenke überreichten die Südharzer dann nicht mehr. Mit Einsatz und Moral stellten die Nordhäuser das reale Kräfteverhältnis
wieder her. Nach 72 Minuten hatte der SVC mit dem 3:1-Erfolg gegen Gößnitz zumindest die halbe Miete des Spieltages gerettet und ging als Sieger vom Feld.

Mit 14:14 Punkten und 27:24 Sätzen rangiert der SVC als Siebter in der Tabelle weiter vor Gößnitz und Weimar.
Am kommenden Samstag müssen die Schützlinge von Spielertrainer Rieger in Gera verlorenen Boden wieder zurückerobern.
 

 

 

 

 

 

 

 

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