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Südharzer Volleyballclub Nordhausen e. V.

Spiel-Bericht - Thüringenliga - Herren

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Großer Kampf mit Happy-End

Spiel SV Rot Weiß Knau-SVC Nordhausen
am 06.03.2010 - 10:00
Ergebnis 2:3

RW Knau - Nordhausen 2:3 (25:14, 25:21, 21:25, 23:25, 7:15)  

Für das Rückrundenspiel gegen Knau in Pößneck hatten die Südharzer Netzrecken durchaus Punktezuwachs in ihrem Visier.
Vor fünf Monaten waren die Schützlinge von Spielertrainer Dominik Rieger beim Hinspiel in der Wiedigsburghalle nach 2:3 Sätzen konsterniert vom Parkett gegangen. Die Heimpleite haben Akteure und Trainer längst abgehakt. In Pößneck sollte mit voller Kapelle das Kräfteverhältnis in der Thüringenliga wieder geradegerückt werden. Das Vorhaben gelang mit dem 3:2-Sieg nach rasantem Fight und Tie-Break-Krimi in kleiner Halle. Kurzfristig hatten die Rotweißen das für die Dreifelderhalle in Pößneck geplante Match in die eigene kleine Schulturnhalle verlegen müssen. Damit durchkreuzten sie die Vorhaben der Nordhäuser. Diese hatten sich in der Spielvorbereitung bereits vom Konzept in Optimalbesetzung verabschieden müssen.

Ein Mini-Team mit sieben Akteuren suchte und fand am vorletzten Punktspieltag letztlich den angestrebten Tageserfolg. Im Spielaufbau und beim Herausspielen der Punktmöglichkeiten suchten die Südharzer zumindest in den ersten beiden Durchgängen vergeblich nach Lösungswegen. Die Ursachen lagen auf der Hand. Von der vollen SVC-Kapelle reiste lediglich ein Septett in den Thüringer Osten. Ein Quintett hatte infolge beruflicher Pflichten oder krankheitsbedingt kurzfristig absagen müssen. Umverteilung der Aufgaben war die Folge.

In allen Durchgängen schwang Michael Feitsch auf Zuspiel das Zepter. Sören Klause rückte neben René Schüler in die Mittelblockerrolle. Matthias Gäpler, Sebastian Langula, Christoph Schmidt und Daniel Gropp übernahmen den Angriff von den Außenpositionen. Dominik Rieger agierte als Coach von der Seitenlinie. Den Auftakt des Matches benötigten die Nordhäuser zur Anpassung an die Halle. Für Sprungaufgaben fehlten die Anlaufmeter. Nach Ballannahme oder Feldabwehr sprangen die Bälle an die niedrige Hallendecke. Der Gastgeber nutzte die Gewöhnungsphase des Kontrahenten und kam zu leichten Punkten. Bis zur Satzmitte spielten die Südharzer auf Augenhöhe. Bei 11:12 Punkten blieben für den SVC in den ersten beiden Abschnitten dann die Uhren stehen. Knau nutzte die Nordhäuser Such- und Gewöhnungsphasen zu zwei leichten Satzerfolgen.

Im dritten Durchgang fand der SVC Lösungswege. Über sichere Ballannahme schickte Passgeber Feitsch seine Angriffs-Recken in günstige Positionen. Der SVC eroberte die Netzhoheit. Mit 25:21 Punkten erreichten die Südharzer Anschluss zum Kontrahenten. Der SVC-Satzerfolg traf Knau wie eine kalte Dusche. Nun agierten die Nordhäuser auf gewohntem Level. Nachlassende Konzentration und Anstieg der Fehlerquote auf der Gastgeberseite waren die Folge. Mit dem zweiten Satzerfolg der Südharzer (25:20) kam Knau dann völlig von der Rolle. Die Entscheidung wurde in den Tie-Break vertagt. Hier erlebte die mit 50 Fans proppenvolle Mini-Halle ein Nordhäuser Netz- Spektakel allerbester Güte. Klause und Schüler machten im Mittelblock am Netz dicht. Langula, Gropp, Schmidt und Gäpler versenkten ihre Schmetterbälle gezielt in der Knauer Hälfte. Nach zwei Stunden hatte der SVC den Gastgeber mit Einsatz und Können überrumpelt. "Anfangs spielte Knau mit seinem Hallenvorteil die besseren Trümpfe. Nach der Gewöhnungsphase spielten wir die besseren Karten", kommentierte der Coach das Ergebnis.

Am kommenden Samstag will der SVC beim Punktspiel-Halali in Schmalkalden einen erfolgreichen Schlusspunkt setzen.
 

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