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Südharzer Volleyballclub Nordhausen e. V.

Spiel-Bericht - Verbandsliga - Damen

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Spieltag der Tränen

Spiel SVC-1. VSV Jena
SVC-SWE Volley-Team III

am 09.03.2019 - 11:00
Ergebnis 0:3
0:3

Zum letzten Mal in der laufenden Spielzeit traten die Nordhäuser Schmetterlinge am Samstag in den eigenen vier Wänden der Sporthalle in Heringen an. Beim letzten Auftritt von Franziska Thürmer im SVC Trikot wurde die ein oder andere Träne des Abschieds vergossen, auch sonst dürfte den Südharzer Mädels nach den beiden Nullnummern gegen den VSV Jena und das SWE Volley-Team III (jeweils 0:3) eher zum Weinen zumute gewesen sein. Durch die Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz in der Tabelle rutscht der SVC auf Rang fünf ab.

Über den gesamten Spieltag agierten die Mädels um Trainer Jens Liebold zum wiederholten Male teils deutlich unter ihren Möglichkeiten und nutzten die sich bietenden Chancen nicht konsequent aus. Die Gastgeberinnen brauchten den ersten Satz des Tages gegen den VSV Jena um auf Betriebstemperatur zu kommen, zu diesem Zeitpunkt hatte man sich jedoch schon einen gehörigen Rückstand eingehandelt und ging 16:25 als zweiter Sieger vom Spielfeld.
Danach waren die Nordhäuser Damen besser in der Partie und konnten den zweiten Abschnitt lange Zeit offen gestalten. Zu viele eigene Fehler im Spielaufbau nach vermeintlich einfachen Bällen verhinderten jedoch einen möglichen Satzerfolg (22:25).
Auf der dritten Etappe hieß die Devise "Jugend forscht", die jüngeren Spielerinnen hatten sich im Training auf sich aufmerksam gemacht und konnten jetzt ihr Können unter Beweis stellen. Am Ergebnis änderte sich trotzdem nicht viel, obwohl der Nachwuchs den Jenaerinnen alles abverlangte mussten sie sich beim Schlusspfiff nach 78 Minuten mit 21:25 geschlagen geben.
Davon angestachelt boten Kapitän Madlen Trümper, Adriane Grunig, Jenny Feuerstein, Nadine Lehmann, Janine Müller-Buntfuß, Michelle Klante, Franziska Thürmer, Katharina Heinrich, Merle Meyer, Steffi Joch, Emilia-Lucienne Apel und Libera Laura Pezely im ersten Durchgang gegen das SWE VT III die beste Leistung des Tages mit teils langen Ballwechseln. In den entscheidenden Phasen agierte der SVC Angriff nicht druckvoll genug, so standen die Mädels nach 27 kurzweiligen Spielminuten erneut mit leeren Händen da (22:25).
In den beiden anderen Sätzen brachten sich die Nordhäuserinnen immer wieder mit einfachen Fehlern selbst um den Lohn ihrer guten kämpferischen Leistung, am Ende standen jeweils 14 Zähler auf der Anzeigetafel für die SVC Schmetterlinge zu Buche.
Bei der ersten Analyse nach dem Spiel gab sich Coach Liebold selbstkritisch und stellte sich die Frage ob er die Mannschaft optimal vorbereitet bzw. eingestellt hat. Der Trainer muss sich anhand der gezeigten Leistungen in der Rückrunde fragen lassen, ob er die Mannschaft noch erreicht und wo die Ursachen dafür liegen, das die Ergebnisse nicht mehr stimmen.
Vom Potential und der Leistungsfähigkeit seiner Mannschaft ist er überzeugt, um sein Vertrauen in die Spielerinnen zu demonstrieren stand jede seiner 12 Aktiven mindestens einmal auf dem Parkett. Bis zum Saison-Halali in drei Wochen werden die Ereignisse aufgearbeitet um am letzten Spieltag in Erfurt noch einmal das gesamte Leistungsvermögen abzurufen und damit der Spielzeit 2018/2019 einen würdigen Abschluss zu verleihen.

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