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Südharzer Volleyballclub Nordhausen e. V.

Spiel-Bericht - Verbandsliga - Damen

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Volleyball-Marathon mit Punktgewinn

Spiel VC Altenburg-SVC
am 16.11.2019 - 11:00
Ergebnis 3:2

SVC Damen in Altenburg knapp geschlagen
Ohne fünf Spielerinnen mussten die Nordhäuser Schmetterlinge am Wochenende ihre letzte Auswärtsaufgabe des Jahres beim Aufsteiger VC Altenburg bestreiten. Die verbleibenden neun Südharzer Mädels zeigten vollen volleyballerischen Einsatz in der Skatstadt, nach über zwei Stunden Spielzeit konnte durch ein 2:3 ein Punkt mit auf die Heimreise genommen werden. In der Tabelle rutschen die SVC Damen trotz des Punktgewinns auf Platz acht ab, haben die direkte Konkurrenz bei weniger absolvierten Spielen aber weiterhin in Reichweite.

Zu Beginn haderten die Gäste aus dem Thüringer Norden mit der ungewohnten Aufstellung, direkt am Anfang führten Abstimmungsprobleme direkt zu einem 0:5 Rückstand. In der ziemlich kalten Wenzelhalle kam mit jedem Ballwechsel mehr Sicherheit in die Aktionen der Liebold-Sechs, jedoch war man zu diesem Zeitpunkt bereits zu sehr ins Hintertreffen geraten.
Trotz des 15:25 auf der Anzeigetafel hatten die Nordhäuserinnen ihren Spielrhythmus fortan gefunden, auch die kurzfristig eingesprungene Anika Zawada lieferte in einer ihr bis dato fast unbekannten Mannschaft eine solide Leistung ab. Umgehend entwickelte sich eine packende Partie auf Augenhöhe, mit einer geringeren Fehlerquote konnten sich die Nordhäuserinnen einen 21:14 Vorsprung herausspielen. Nach weiteren langen Ballwechseln war nach 34! Minuten der erste Satz (25:21) auf der Habenseite, auch danach lieferten sich beide Kontrahenten ein stetes Kopf-an-Kopf-Rennen.
Auf der dritten Etappe lieferten die SVC Damen erneut eine starke Leistung ab, mit zu vielen kleinen Ungenauigkeiten in den eigenen Spielaktionen brachten sich die Mädels am Ende selbst um den Lohn der Mühen (21:25).
Im vierten Abschnitt brannten Kapitän Madlen Trümper, Libera Laura Pezely, Janine Müller-Buntfuß, Nina Liebald, Emilia Apel, Jenny Feuerstein und Merle Meyer ein wahres Angriffsfeuerwerk mit vollem Risiko ab. Von allen Positionen wurde permanent Druck auf den Gegner ausgeübt, Katharina Heinrich avancierte in dieser Phase als sicherer Punktegarant und mit agiler Feldabwehr zum Turm in der Schlacht.
Durch das klare 25:12 gingen die Südharzerinnen mit viel Rückenwind in den Tiebreak, beim Stande vom 8:6 wurden letztmalig die Seiten gewechselt. In der Schlussphase wurde unter Einsatz aller Kraftreserven noch einmal das Optimum herausgeholt, allein der unbedingte Siegeswille konnte das fehlende Quäntchen Glück jedoch nicht ersetzen.
Die Enttäuschung nach dem 11:15 und der damit verbundenen 2:3 Niederlage nach packenden 139 Minuten wich schon wenig später der Gewissheit, das jede Spielerin ihr gesamtes Potential abgerufen und die Mannschaft insgesamt einen weiteren Schritt nach vorn gemacht hat. Auch Trainer Jens Liebold war ob der Bedingungen mit dem Punktgewinn zufrieden, auf Grundlage der gezeigten Leistung lässt sich bis zum kommenden Heimspieltag am 14.12. weiter aufb

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