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Auswärtssieg in Knau

Der Spielbericht der Südthüringer

KNAUER VOLLEYBALLER MIT SIEG UND NIEDERLAGE

Oberländer schlagen Gößnitz 3:0, unterliegen Nordhausen aber 2:3

Die Thüringenliga Volleyballer des SV Rot Weiß Knau haben am vergangenen Samstag einen würdigen Abschied von ihrer
Heimhalle in Knau gefeiert. Die kleine Sportarena, die über 10 Jahre Heimspielstätte für die Oberländer Schmetterkünstler
war und neben einer Vielzahl von Punktspielen auch Zeuge von 4 Aufstiegen und dem Sturm der Knauer aus der Kreisklasse in
die Thüringenliga wurde, wird ab April im Rahmen einer energetischen Sanierung etwas umgebaut. An ihren Dimensionen ändert
sich dadurch aber leider nichts, ein Thüringenligaheimspiel der Rot Weißen wird also auch in Zukunft lediglich eine Ausnahme
bleiben. Eine Doppelbelegung der Pößnecker Rosentalhalle war zum drittletzten Spieltag der Saison die Ursache, dass die
Punktspielrunde nach Zustimmung aller Beteiligten in Knau nachgeholt werden konnte. Der Mythos des Oberländer „Hexenkessels“
wurde also neu entfacht und wieder wurde es ein denkwürdiger Nachmittag, denn wie schon im Januar, als der Spieltag von
Sturmtief „Daisy“ regelrecht weggeweht wurde, spielte auch dieses mal das Wetter wieder Pate und behinderte sowohl den
VSV Gößnitz als auch den SVC Nordhausen extrem bei ihrer Anreise. Besonders für die Rand-Altenburger waren die Schrecken
des Tages damit aber noch nicht beendet, denn ähnlich wie ihnen zuvor der Schneewind die Flocken entgegengeblasen hatte,
wirbelten ihnen ab 11.35 Uhr die Bälle in selbem Maße um die Ohren. Eindrucksvoll demonstrierten die Rot Weißen Gastgeber
dabei, warum sie über all die Jahre lediglich eine Handvoll Spiele in Knau verloren hatten und zerlegten die Gößnitzer
Mannschaft vom ersten Ball an nach allen Regeln der Volleyballkunst. Immer wieder punkten die Gastgeber gleich serienweise
und so richtig kamen die Gäste während der gesamten Partie nicht in die spielerischen Gänge. Zu hoch hielten die Rot Weißen
die Schlagzahl und den Druck auf die abstiegsgefährdeten VSV’ler und nur punktuell gelingt es denen, etwas Sand in das
Spielgetriebe des Oberländer Volleyballflaggschiffs zu streuen. Viel zu wenig allerdings, um den Sturmlauf der Knauer
entscheidend zu hemmen und diese machen nach 49 Minuten ziemlich humorlos mit 25:16, 25:19 und 25:18 den Sack endgültig zu.
Einen ganz besonderen Leckerbissen zum Hallenausstand hatten sich die Gastgeber allerdings bis zum Schluss aufgehoben, denn
nun positionierte sich mit dem SVC Nordhausen ein wahres Thüringer Volleyballschwergewicht auf der anderen Feldhälfte. Der
Südharz-Sechser brannte auf Revanche für die 2:3-Heimpleite doch auch sie waren zu Beginn dem Angriffstempo und der
Durchschlagsstärke der Knauer nicht gewachsen. Viel zu fehlerbehaftet taumelten sie von einer volleyballerischen
Verlegenheit in die andere und ebenso wie Gößnitz zuvor lagen sie nach 30 Minuten und 25:14 sowie 25:21 bereits 2:0 nach
Sätzen zurück. Der der Ex-Regionalligist und Meister von 2008 berappelte sich. Immer wieder punkteten auch sie jetzt
konstant im Angriff und Block, erzielten Gleichwertigkeit und schlugen mit Satzerfolgen von 25:21 und 25:23 zurück. Im nun
anstehenden Tie Break gelang es den Hausherren nicht mehr, den Schalter entscheidend umzulegen und die nun deutlich den Ton
angebenden Südharzer triumphierten am Ende knapp aber verdient mit 3:2.

gelesen bei: http://www.volleyball-knau.de/framedeutsch.htm

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