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Senioren werden Vierter bei den Deutschen Meisterschaften

Ein erfolgreiches Wochenende in Berlin

 

h. v. li: Norbert Kleine, Edgar Heinold, Mario Ryk, Heinz-Lothar Theel, Harald Hänel, Heiko Schwarze

v. v. li. Frank Garthoff, Steffen Blazek, Bernd Kühn, Jörg Bley, Dieter Bremer

 

Am Pfingstwochenende fanden in Berlin die Deutschen Meisterschaften der Senioren statt. Als einzige Mannschaft aus Thüringen hatte sich die Ü47 des SVC Nordhausen bei den Männern qualifiziert.

Doch die Vorzeichen für eine erfolgreiche Titelverteidigung standen schlecht. Nicht nur das man in dieser Altersklasse das höchste Durchschnittsalter hatte, mit Sascha Metelski durch Verletzung, Jörg Meschke (Todesfall) und Mario Walden fielen drei Leistungsträger aus. Kurzfristig konnte mit Heinz-Lothar Theel vom USC Magdeburg ein Neuzugang gewonnen werden. Erstmals dabei, aufgerückt aus der Ü37 Jörg Bley. Dazu die letztjährigen Meister Edgar Heinold, Norbert Kleine, Harald Hänel, Mario Ryk, Steffen Blazek, Frank Garthoff, Dieter Bremer und Bernd Kühn.

 

Die Gruppenspiele begannen gegen den TSV Hargesheim. Wie immer bei solchen Turnieren ein holpriger Start, aber es reichte zu einem 2:1 (22,-14,10). Der nächste Gruppengegner, der TB Bad Dürrheim wurde deutlich mit 2:0 (22,15) besiegt und damit war der Staffelsieg erreicht.

Im Überkreuzvergleich ging es im Viertelfinale gegen den Zweiten der A-Staffel, den SV Schwaig. Ein Gegner, der eigentlich aus der Erfahrung des letzten Jahres und bedingt durch die Spielersituation nicht zu schlagen war. Und genau so begann das Spiel, die Angriffe, der auch in der Körperlänge überlegenen Schwaiger flogen den Nordhäusern nur so um die Ohren. Ein wirkungsloser Block sorgte dafür, das eigene Angriffe erfolglos blieben. 14 erreichte Punkte sprechen für den Gegner.

Ein ganz anderes Bild im zweiten Satz. Der Block funktionierte bestens und die Angreifer aus Schwaig verloren ihre Selbstsicherheit und vor allem ihre Nerven. Plötzlich fielen ihnen die abgeblockten Bälle vor die Füße und die Nordhäuser punkteten mit eigenen erfolgreichen Angriffen. 25:20 endete der Satz und der Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Am Ende hatten die Nordhäuser mit 15:13 das bessere Ende für sich. Überschwänglich wurde dieser Sieg gefeiert. Halbfinale, daran hätte vor der Meisterschaft niemand gedacht.

Die Players-Party am Abend konnte beginnen.

                                 

Am Sonntag ging es im Halbfinale gegen Helios Berlin. Hier rechnete sich der SVC durchaus eine Chance aus, denn man hatte die Berliner bei ihren Spielen beobachtet. Erfolgversprechend lief es auch bis zu einer 17:10 Führung im ersten Satz. Und danach lief Unverständlicherweise nichts mehr. So gab man den Satz mit 24:26 noch ab. Das gleiche Bild im 2. Satz, ständige Führung des SVC um dann im Endkampf die nötigen Punkte nicht zu machen (22:24).

Durch diese Niederlage ging es im letzten Spiel gegen den VfL Lintorf um den 3. Platz. Hier standen sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber. Beim SVC wirkte das Spiel gegen Berlin noch nach. Lintorf siegte 2:0 (25,20) und der SVC belegte den 4. Platz.

 

Fazit dieser Meisterschaft, der SVC erreichte mehr als vorher erwartet werden konnte. Aber es war auch im Spiel gegen Berlin mehr möglich.

Ein großes Lob  an Heinz-Lothar Theel und Jörg Bey, die sich hervorragend einfügten und klasse Leistungen zeigten.

Nächste Jahr sind wir wieder dabei!

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